Freispruch bei Vorwurf der Körperverletzung. Tipps vom Rechtsanwalt und Verteidiger Schätz in Chemnitz

Vor Jahren habe ich als Verteidiger und Rechtsanwalt Hans Joachim Schätz in Chemnitz einen Bekannten wegen des Vorwurfs der Körperverletzung vor einem Amtsgericht in Sachsen verteidigt. Ihm wurde vorgeworfen, nach einem Streit in einer Gastwirtschaft einen Bekannten im Dezember gegen 01:00 Uhr vor dem Lokal geschlagen zu haben. Zeugen für die Schlägerei waren nicht vorhanden, aber das Gesicht des Mannes wies viele blaue Flecken auf, was ich nach der Akteneinsicht erkennen konnte. Obwohl ich beantragt hatte, ein medizinisches Gutachten einzuholen zu der Behauptung, daß diese Verletzungen nicht von der behaupteten Schlägerei stammen können, wurde der Angeklagte allein aufgrund der Zeugenaussage des vermeintlich geschlagenen Mannes verurteilt.

Ich habe Berufung eingelegt und das Landgericht Chemnitz ging nunmehr meinem Beweisantrag nach und ein medizinischer Sachverständiger war während der Berufungsverhandlung anwesend. Der \"geschlagene\" Zeuge sagte wieder gegen meinen Mandanten aus und ich dachte schon, daß ich die Berufung verlieren würde. Der Gerichtsmediziner forderte den Zeugen aber auf, ihm die Medikamente zu benennen, die er zum Tatzeitpunkt eingenommen hatte. So stellte sich heraus, daß der Zeuge Bluter war und gerinnungshemmende Medikamente eingenommen hatte. Die von ihm behaupteten Schläge durch meinen Mandanten paßten überhaupt nicht zu den Verletzungen, die er erlitten hatte. Der Forensiker führte vielmehr aus, daß der Zeuge wohl einfach nur auf dem Eis gestürzt war und die Verletzungen durch den Sturz herbeigeführt worden waren. Dadurch daß der Mann Bluter war, waren die Verletzungen weitaus schlimmer als bei einem gesunden Menschen. Mein Mandant wurde deshalb vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen. Meine Kosten wurden von der Staatskasse bezahlt.

Sollten Sie Hilfe im Strafrecht benötigen, so stehe ich Ihnen gerne als Ihr Verteidiger und Rechtsanwalt Hans Joachim Schätz in Chemnitz zur Verfügung. Nutzen Sie das folgende Kontaktformular oder rufen Sie mich an unter 0371/441213 und ich nehme mich Ihres Problems im Strafrecht gerne an. Autor: Hans Joachim Schätz.

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